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personalabrechner.de Das Forum für die Personalabrechnung
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Dirk Zimmat
Anmeldungsdatum: 17.05.2005 Beiträge: 268
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Verfasst am: 09.02.2011 11:26 Titel: sinnvolle alternative Abrechnungsprogramme? |
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Moin moin ...
Heute haben wir erstmals für eine Hotline-Leistung eine Rechnung bekommen. Am 03.01.2011 soll ein Consultant 2,00 Units Support für je 125,00 € geleistet haben. Ja ich hatte Hotline-Unterstützung per Mail.
Ich habe mal die mir vorliegenden AGBs geprüft. So hieß es zur Zeit der LOGA-Bestellung (1998): je User können 3 Stunden Hotline-Support pro Jahr in Anspruch genommen werden und wären mit den Wartungsgebühren bezahlt. Dann gab es AGB-Änderungen zum 01.01.2004. Jetzt ware je 500,00€ Wartungspauschale eine Stunde Hotline pro Jahr kostenlos enthalten. In der aktuellen AGB-Änderung zum 01.01.2011 steht jetzt: Der Auftraggeber hat Zugang zur telefonischen Hotline. Ob dies nun kostenpflichtig oder kostenfrei sei, ist nicht erklärt.
Bedeutet dies nun, dass mir als Kunde
- erstens die ABR.LST genommen wird
- zweitens das ANALYSE-Tool durch mich quasi verpflichtend zu erwerben ist
- drittens der Hotline-Service einseitig eingeschränkt wurde
- viertens seit diesem Jahr die Hotline grundsätzlich kostenpflichtig ist
- fünftens die Wartungsgebühren zusätzlich zur Leistungseinschränkung erhöht wurden????
Sobald ich diesen Sachverhalt meiner Geschäftsführung berichte, wird diese nach Alternativen fragen.
Welche Programme haben Sie im Auge,
welche Programme beobachten Sie,
mit welchen Programmen haben Sie gute Erfahrungen?
Mit der Bitte um Rückmeldungen,
Dirk Zimmat
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TommiK
Anmeldungsdatum: 20.01.2009 Beiträge: 133 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 09.02.2011 12:12 Titel: Alternative Abrechnungssysteme |
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Hallo Herr Zimmat,
nicht nur Ihnen ergeht es so.
Zurzeit werden fast alle Kunden, die das Analysetool nicht haben und
auch nicht erwerben können/wollen, durch die Vorgehensweise von
P&I sehr verärgert. Man kann mehr und mehr den Eindruck gewinnen, dass es sich um eine gewollte Geschäftsstrategie handelt -vielleicht um Kunden loszuwerden?
Ich habe viele Kontakte zu anderen Usern und überall hört man leider dasselbe.
Könnte sein, dass man auch mich nach Alternativen fragen wird. Von daher finde ich Ihre Frage schon interessant und hoffe, es gibt hier auch Antworten.
MfG
_________________ Thomas Kunzendorf
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Michael Zell
Anmeldungsdatum: 26.09.2008 Beiträge: 116
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Verfasst am: 09.02.2011 13:15 Titel: |
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Hallo Herr Zimmat,
| Zitat: | Sobald ich diesen Sachverhalt meiner Geschäftsführung berichte, wird diese nach Alternativen fragen.
Welche Programme haben Sie im Auge,
welche Programme beobachten Sie,
mit welchen Programmen haben Sie gute Erfahrungen?
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Bedenken Sie bei dem ganzen Thema auch, dass es mit der Anschaffung eines günstigeren Abrechnungsprogrammes, dass vielleicht sogar noch einen günstigeren Wartungsvertrag beinhaltet, nicht alleine getan ist.
Da wir im vorletzten Jahr unsere Zeiterfassung umgestellt haben, kann ich erfahrungsgemäß sagen, dass LOGA nicht das günstigste Produkt auf dem Markt ist, was die Wartung betrifft, aber bei anderen Anbietern werden Sie auch nicht viel günstiger bekommen.
Am Anfang entstehen erst einmal hohe Investionen für die Einrichtung und Parametriesierung der Software, die Schulung der Mitarbeiter und die Migration der Daten.
Von der Sicht der Kosten her, kann es schon günstiger sein, an P&I z.B. einen weiteren Obulus für sporadische Hotlineunterstüzungen zu entrichten, als auf eine andere Software umzusteigen. Wir z.B. rechnen im Unternehmen immer mit einem ROI (Return of Invest) von maximal 2 Jahren. Sollte dieser höher als 2 Jahre sein, lohnt es sich kaum (für unser Unternehmen).
Letztendlich ist der Wartungsvertrag dafür da, dass die Software gewartet und weiterentwickelt wird. Ich vergleiche das immer mit einem Auto und einer Werkstatt. Der Wartungsvertrag deckt dann die Kosten für Inspektionen usw. Wenn ich z.B. jede Woche oder nur mehrmals im Jahr in die Werkstatt fahre, weil ich noch was eingestellt haben möchte, die Fußmatten ausgetauscht werden müssen oder ich nur neue Sitzbezüge benötige, kostet das eben zusätzlich Geld. Da kann ich ebenso schlecht damit argumentieren, dass ich einen Wartungsvertrag habe.
Alternativ haben Sie aber vielleicht noch die Möglichkeit, vor Ihrer Geschäftsführung, unter diesem Sachverhalt, vielleicht weitergehende Schulungen und Qualifizierungen argumentiert zu bekommen?
Im Endeffekt versuche ich es (meine ganz persönliche Meinung) so neutral und objektiv zu sehen wie es eben geht, was nicht unbedingt heißt, dass ich alles befürworten muss, aber einiges verstehen kann. Aber wie gesagt, dass ich nur meine persönliche Meinung.
Viele Grüße
Michael Zell
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Dirk Zimmat
Anmeldungsdatum: 17.05.2005 Beiträge: 268
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Verfasst am: 09.02.2011 13:38 Titel: |
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Hallo Herr Zell,
grundsätzlich stimme ich Ihnen voll und ganz zu.
Genauso wird P&I auch intern argumentieren. Keiner bindet sich mal eben aus Unzufriedenheit ein neues System mit Schulungen, Datenübernahmen und neuen Schnittstellen an die Backe.
Seit einem Jahr diskutieren wir hausintern die funktionale Erweiterung unseres Lohnprogramms. Wir denken an Webportale, Workflows, Bewerbermanagement Online uvm. nach. Hierzu hat P&I schon einen ordentlichen Betrag aufgerufen. Wenn ich nun noch das Analysetool (für uns 5stellig) drauflege und erhöhte Hotlinegebühren berücksichtige, dann muss ich bei dem derzeitigen Verhalten von P&I die Nachhaltigkeit der Investition in Frage stellen. Vor diesem Hintergrund könnte der Schritt in eine neue Welt ein kürzerer sein.
mfg,
Dirk Zimmat
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Franke
Anmeldungsdatum: 24.06.2009 Beiträge: 33 Wohnort: Bönen
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Verfasst am: 09.02.2011 13:43 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von Franke am 16.08.2011 10:47, insgesamt einmal bearbeitet |
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TommiK
Anmeldungsdatum: 20.01.2009 Beiträge: 133 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 09.02.2011 13:51 Titel: |
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Hallo Herr Zell,
Ihre Meinung teile ich nur teilweise.
Es geht hier hauptsächlich um etwas ganz anderes:
Es gehört m.E. zu den Pflichten eines Softwareherstellers, eine fehlerfrei funktionierende Software zur Verfügung zu stellen. Ist sie das nicht, kann es nicht sein, dass der Hersteller eine Funktion (abr.lst), die er zur Fehlersuche benötigt, eigenmächtig abschafft und von den Kunden verlangt, ein Zusatztool zu kaufen (Analyse) - sonst keine Hilfe! Als Lizenznehmer habe ich Anspruch auf Fehlerkorrektur, wenn es sich um einen Fehler handelt, den der Hersteller zu vertreten hat. In diesem Fall ist auch eine Extraberechnung dieser Hilfeleistung unangebracht.
Habe ich den Fehler selbst verursacht, würde ich es evtl. noch einsehen.
So ist meine Sicht der Dinge.
MfG
_________________ Thomas Kunzendorf
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Matthias Hartung
Anmeldungsdatum: 04.02.2009 Beiträge: 74
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Verfasst am: 11.02.2011 10:28 Titel: |
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Hallo,
auch wir hatten uns mit dem Thema bereits beschäftigt und einige Alternativen angeschaut. um mal auf die Eingangsfrage zurückzukommen: SBS-Lohn (http://www.sbs-software.de/) hat eigentlich alles, was es (für unsere Zwecke) benötigt und spielt auch preislich in einer günstigeren Liga. Allerdings ist es bislang dort nicht möglich, Daten maschinell historisch als Rückrechnung zu importieren, so daß wir vorerst bei P&I verbleiben (müssen).
Die generelle Entwicklung der P&I-Strategie erfüllt uns jedoch auch mit Sorge. Man scheint hier etwas abgehoben und die Kundenorientierung zu verlieren.
MfG
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König K & E
Anmeldungsdatum: 05.03.2010 Beiträge: 8
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Verfasst am: 22.02.2011 12:59 Titel: |
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| Michael Zell hat Folgendes geschrieben: | | Letztendlich ist der Wartungsvertrag dafür da, dass die Software gewartet und weiterentwickelt wird. Ich vergleiche das immer mit einem Auto und einer Werkstatt. Der Wartungsvertrag deckt dann die Kosten für Inspektionen usw. Wenn ich z.B. jede Woche oder nur mehrmals im Jahr in die Werkstatt fahre, weil ich noch was eingestellt haben möchte, die Fußmatten ausgetauscht werden müssen oder ich nur neue Sitzbezüge benötige, kostet das eben zusätzlich Geld. Da kann ich ebenso schlecht damit argumentieren, dass ich einen Wartungsvertrag habe. |
hallo herr zell
schonbezuege, fussmatten, sonderlackierung usw. werden fuer den bestimmungsgemaessen gebrauch des fahrzeuges und fuer selbsthilfe bei kleineren wartungsarbeiten und im pannenfall nicht benoetigt. es waere vermessen diese dinge kostenlos haben zu wollen und dabei auf den bezahlten kaufpreis und den wartungsvertrag zu verweisen.
aber wenn die werkstatt bei einem inspektionstermin ohne ihr einverstaendnis
* die betriebsanleitung aus dem wagen nimmt, den obd2-anschluss abklemmt und die motorhaube mit einem sicherheitsschloss verschliesst,
* ihnen gleichzeitig ein ganz neu entwickeltes 'service-bordbuch' (gleicher inhalt wie die 'betriebsanleitung', aber mit 'ledereinband' (kunstleder), abbildungen in farbe und etwas uebersichtlicherem inhaltsverzeichnis), einen schluessel fuer das motorhaubenschloss und freischaltung des obd2-anschlusses anbietet, alles jedoch kostenpflichtig, zu einem ganz und gar nicht bescheidenen preis, und
* ihnen ankuendigt, dass sie, wenn sie diese schoenen dinge nicht kaufen, kuenftig trotz wartungsvertrag bei pannen und defekten nur noch eingeschraenkt oder gar keine hilfe mehr bekommen, es sei denn sie bezahlen dafuer extra,
dann ist das nicht in ordnung. erst recht nicht, wenn das fahrzeug immer wieder mal mehr oder weniger gravierende fehler hat (besonders nach wartungsterminen), fuer die sie nichts koennen, die sie jedoch nur mit den mitteln erkennen und reklamieren oder selbst beheben koennen, die man ihnen genommen hat.
freundliche gruesse
koenig k & e
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mw
Anmeldungsdatum: 09.05.2007 Beiträge: 73 Wohnort: München
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Verfasst am: 23.02.2011 11:44 Titel: |
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und wenn Sie dann leicht angezippt zahlen und eine Panne haben, bekommen Sie als Antwort: das Auto fährt nicht, hat wohl eine Panne, wir können Ihnen auch nicht helfen, wir werden Ihnen irgendwann mal jemanden vorbeischicken, der Ihnen ggf. helfen kann, das wird dann aber mit units berechnet, zzgl. Anreise und die Berechnung erfolgt auch, wenn der Fehler beim Hersteller des Fahrzeugs liegt.
made my day danke
ich wünsche allen einen erfolgreichen Arbeitstag
vg aus München
Michaela Werner
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steppo77
Anmeldungsdatum: 19.03.2007 Beiträge: 174
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Verfasst am: 14.03.2011 17:39 Titel: |
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Hallo,
wir hatten zwischenzeitlich auch mal eine Rechnung für ein Ticket bekommen, wobei es sich in diesem Fall zu 100% um einen Loga-Fehler handelt.
Die größte Frechheit war dann, dass ich bei der Fehlerbehebung sogar noch geholfen habe, da ich eine Update-Datei im Echtbetrieb installiert und mehrere Fälle getestet habe!
Die P&I-Mitarbeiterin, die danach mit mir sprechen musste, musste sich deshalb auch einiges anhören.
Aber da ich mir auf der anderen Seite auch gut User vorstellen kann, die hauptsächlich Anfragen wegen Anwederfehlern habe, sind kostenpflichtige Anfragen vllt. sogar eine Lösung.
Also ich hätte z.B. kein Problem damit, wenn wir für Anfragen bezahlen, die sich als Anwenderfehler herausstellen.
Insgesamt weiß ich zudem auch, dass Loga schon ein Top-Produkt auf dem Markt ist. Hier bekommt auch viel geboten und z.B. die Mögilchkeiten von Scout-Auswertungen sind schon super!
Gruß
Stefan
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Matthias Grimm
Anmeldungsdatum: 09.07.2007 Beiträge: 81
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Verfasst am: 15.03.2011 10:21 Titel: |
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Hallo,
| Zitat: | | wir hatten zwischenzeitlich auch mal eine Rechnung für ein Ticket bekommen, wobei es sich in diesem Fall zu 100% um einen Loga-Fehler handelt. |
ist ja lustig, mir ist genau das gleiche passiert.......
1) Ich habe einen Fehler gemeldet
2) Ich hatte Kontakt mit Frau xyz
3) Problem war unklar
4) Frau xyz hat eine Programmänderung vorgenommen
5) Ich habe diese getestet --> das Problem war beseitigt.
6) Ich bekomme eine Rechnung über 595 EUR zzgl MwSt.
Reklamation --> Rechnung wurde natürlich storniert.
Wobei ich mich meinem Vorschreiber auch in seinem letzten Satz anschliessen muss. Im Grossen und Ganzen ist Loga ein gutes System, das sehr flexibel ist und bei dem ein erfahrener Anwender sehr viel selber erledigen kann.
Ärgerlich sind halt die nicht gerade wenigen (kleinen) Fehler und die Art wie mit diesen umgegangen wird.
gruss matthias grimm
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